Freitag, 20. Mai 2016

Google I/O 16 – Die Highlights

Alles neu macht der Mai- auch bei Google. 

Google hat gestern wieder einmal zu seiner jährlichen Entwicklerkonferenz geladen; diesmal nach Mountain View anstatt nach San Francisco und hat dabei wieder einmal die Welt an der Vision, die hinter dem Suchmaschinenunternehmen steht, teilhaben lassen.

Einige Teilnehmer zeigten sich enttäuscht, da kein neues Nexus Gerät oder Chromebook vorgestellt wurde, aber dennoch hat Google wieder einmal gezeigt was in ihnen steckt.


Wir stellen ihnen die wichtigsten Highlights der Entwicklerkonferenz kurz vor.

Ein großes Thema war “die selbstlernende Maschine”. Nachdem Google’s Software, Alpha Go, vor einigen Wochen den südkoreanischen Profi Lee Sedol in dessen Paradedisziplin, dem Brettspiel Go mit 4:1 besiegt hatte, deuteten dies bereits viele Experten als den Beginn einer neuen Ära der Computertechnologie.


Google Assistant

Google Assistant ist eine Weiterentwicklung von Google Now und soll es dem Nutzer ermöglichen sich mit dem Dienst zu “unterhalten” um hierdurch an die gewünschten Informationen zu kommen. Dies ähnelt stark den Diensten von Apple & Microsoft (Siri / Cortina), soll jedoch noch viel mehr können und stellt die Ergebnisse auf Basis der Nutzer zur Verfügung.

Google Home

Google Home ist Googles’ Antwort auf Amazon Echo. Ein smarter Lautsprecher mit integriertem Mikrofon und WLAN Modul für für den häuslichen Gebrauch. Google Home soll so über das Wetter informieren, vor Staus warnen oder Textnachrichten verschicken, um nur einige Beispiele zu nennen. In der Realität soll das Ganze dann so aussehen.
Wann das Gerät zu kaufen sein wird ist noch unklar. Voraussichtlicher Start ist der Spätherbst diesen Jahres.

Allo & Duo

Also ist eigentlich ein herkömmlicher Messenger, jedoch braucht man keinen Gmail Account mehr um diesen zu nutzen sondern man meldet sich ganz Whatsapp-Like per Telefonnummer an. Jedoch soll er mehr bieten als alle derzeit verfügbaren Messeger am Markt. So kann man im Chat “flüstern” oder “schreien” und Smart Reply ist ebenfalls integriert um hierdurch dem Nutzer wertvolle Zeit zu sparen. Das Highlight wird aber der Chatbot sein, der dem Nutzer alle Fragen beantwortet und Aufgaben des täglichen Bedarfs wie Blumen bestellen oder einen Tisch im Restaurant reservieren abnehmen soll.

Duo hingegen ist eine neue Plattform für Videochats. Mit einem Klick können hier Videoanrufe gestartet werden. Schön während des “klingeln” kann der Angerufene das Bild seines Gegenübers live sehen und sich somit schon einmal auf das Gespräch einstellen. Ein nettes Feature. Duo passt sich der Qualität der mobilen Verbindung an und testet die Geschwindigkeit mehrmals pro Sekunde vollautomatisch. Auch ein schneller Wechsel von WLAN auf das mobile Netzwerk gehört zum Funktionsumfang.


Android Instant Apps

Auch wenn das Installieren von Apps unter Android schon sehr einfach ist, will Google hier noch einmal nachbessern und diesen Prozess noch einfacher gestalten.
Zukünftig soll es auch ohne Installation möglich sein in Apps zu arbeiten. Die Idee dahinter ist ganz einfach. Manche Apps benötigt man nur einmal und dann nie wieder. Um hier der Installation aus dem Weg zu gehen, kann sich diese neue Herangehensweise durchaus als sinnvoll durchsetzen.

Android N

Noch ist nichts bekannt über den neuen Namen der neuen Android Version, über die Neuigkeiten aber schon. Sie soll schneller und zuverlässiger sein. Schon seit März diesen Jahres gibt es eine Developer Preview und seit gestern steht auch die Beta Version für alle Nutzer zur Verfügung. Es dürfte also nicht lange dauern bis das Ganze ausgerollt wird. Vermutlich wird nur noch daran gefeilt für was das “N” stehen soll …

Neue API’s für Google Drive

Das Auswerten und die Integration verschiedenster Dienste werden immer wichtiger. Google legt auch hier nach und spendiert seinen Diensten Spreadsheets & Presentations neue APIs zur besseren und einfacheren Integration zusätzlicher Dienste.
Einen Überblick über die Möglichkeiten dieser neuen Schnittstellen finden sie hier.


Google hat auf der diesjährigen I/O wieder einmal vorgelegt. Besonders im Bereich der künstlichen Intelligenz ist man schon viel weiter als viele vielleicht vermutet hatten. Wie Google es nun gelingt diese neuen Fähigkeiten auf dem Markt einzubringen wird die Zeit zeigen.
Der erste Schritt ist auf jeden Fall getan.

Falls sie Fragen zu diesen Themen haben, zögern sie nicht uns direkt zu kontaktieren.
Wir freuen uns auf Sie.
Ihr Cloudwürdig Team

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Dienstag, 3. Mai 2016

Der Wandel des Einzelhandels mit Google for Work


Wie Google for Work 5 Herausforderungen des Einzelhandels im Jahre 2016 lösen kann

Da Verbraucher zunehmend Technologie nutzen, um Kaufentscheidungen früher treffen zu können, ist das Thema keine Überraschung. Einzelhändler müssen neue emotionale Bindungen und Erlebnisse der Kunden kreieren, indem sie tiefer in die Welt der Big Data eintauchen und digitale Technologien nutzen, um detaillierte Einblicke und Analysen zu erhalten.

Einzelhändler haben die Auswirkungen des digitalen Wandels, lange vor Unternehmen anderer Branchen, zu spüren bekommen. Dennoch können auch sie noch einige Verbesserungen vornehmen.

Vergleicht man beispielsweise die Art und Weise, wie Menschen noch vor 10 Jahren einkaufen gegangen sind, im Gegensatz zu heute. Heutzutage kann sich der Verbraucher, schon bevor er einen Fuß in ein Geschäft setzt – falls er den Einkauf nicht sowieso online tätigt, detailliert über seine Anschaffungen informieren. Zudem steht ihm eine große Auswahl an Kaufoptionen und Preisvergleichen zur Verfügung.

Was also hält 2016 für Einzelhändler bereit? Die Top-Herausforderungen des Einzelhandels sind momentan folgende:


  • Ein echtes Omni-Channel-Erlebnis kreieren
  • Steigerung der Mitarbeiter-Produktivität
  • Verbesserung der Bestandsverwaltung
  • Zunehmende Preis-Transparenz
  • Interesse von Generation Y gewinnen


Heute möchten wir zeigen, wie die Lösungen von Google for Work Einzelhändlern helfen, die genannten Herausforderungen zu bewältigen.

1) Ein echtes Omni-Channel-Erlebnis kreieren


Heutzutage beginnt fast jeder Einkauf mit einer Suchanfrage bei Google. Die Verbraucher können sich dadurch problemlos alle benötigten Informationen beschaffen wie: Produktbewertungen, Bilder, Preise, Wegbeschreibungen und Weiteres. Was wäre, wenn sie diese Suche sogar offline starten könnten? Google for Work hilft Einzelhändlern die Lücke zwischen online und offline zu überbrücken, mithilfe von Lösungen wie Ads, Maps, Cloud Dataflow und Chrome, um nur ein paar davon zu nennen.

So könnte ein Szenario aussehen: Nachdem man sich über das gewünschte Produkt im Internet informiert hat, sucht man ein Geschäft auf. Da die Entscheidung für das Produkt bereits gefallen ist, sollte dieser Schritt so unkompliziert wie möglich sein. Indem man das Einkaufserlebnis des Geschäfts dem der Website/App angleicht und umgekehrt, erhält man einen reibungslosen Übergang von online zu offline.

Für diesen Anwendungsfall eignen sich Kiosk Apps, basierend auf Chrome OS. Die Idee ist, dass Nutzer, die sich bereits online über ein Produkt informiert haben, über die Kiosk App in das Geschäft “einchecken” können und dadurch sofort einen informierten Mitarbeiter zur Seite gestellt bekommen. Chrome OS ermöglicht es eine sichere Umgebung für Kunden zu schaffen, die per Display über Sonderpreise und Aktionen informiert und zum Kauf ermutigt. Kunden können während sie sich im Geschäft befinden, spielerisch über Touch-Displays den Produktkatalog durchsuchen, den Bestand prüfen und weiteres – so wie sie es aus dem Web gewohnt sind.

Um einen Schritt weiter gehen zu können, erlauben Google’s Unternehmenslösungen, das Online- und vor Ort Geschäfts-Erlebnis mit alten Systemen zu kombinieren, wie bspw. Inventar und Vertrieb. Vom Nutzer online gesuchte Artikel können so auch gezielt Vorort zur Verfügung gestellt werden. In Kombination mit Google Cloud Dataflow lassen sich vergangene Verkäufe und Trends der Kunden analysieren. Dies ermöglicht es, proaktiv gegenüber den Kunden zu sein und nie da gewesene Möglichkeiten zu erschaffen.

2) Steigerung der Mitarbeiter-Produktivität


Jeder möchte produktiver arbeiten, doch gerade in der umsatzstarken Branche des Einzelhandels kann hier wirklich profitiert werden. Google Apps liefert hier einen echten Produktivitäts-Schub: Durch die bereits vertrauten Elemente der Software brauchen Mitarbeiter weniger Zeit um eingeschult zu werden und können so schneller und effizient mitarbeiten.

Auch der Umstieg auf Chrome OS Geräte kann helfen, die Produktivität anzutreiben. Der Gewinn an Performance lässt Mitarbeiter Ideen schneller verwirklichen und ermöglicht eine effizientere Bearbeitung von Kundenfragen. Die jüngste Userumfrage offenbarte, dass 25 % der Kundenberater und 24 % der Einzelhandelsmitarbeiter länger als 5 Minuten warten müssen, bis ihr Computer hochgefahren ist. Dies verursacht jede Woche enorme Einbußen der effektiven Produktivzeit.

Google’s Lösungen verbessern nicht nur die Produktivität von Einzelhändlern, sondern können auch helfen, Mitarbeiter stärker zu motivieren – was oft zu einer geringeren Mitarbeiterfluktuation führt.
Man kann beispielsweise
einen internen YouTube Kanal erstellen, um Videos hochzuladen, die die Arbeitnehmer über Produkt-Einführungen schulen oder zeigen wie Geschäftsdisplays eingerichtet werden.
eine bessere Kommunikation schaffen. Bisher voneinander getrennte Mitarbeiter können über Google Plus und Google Sites, neue Updates posten und Feedback geben  – das alles geschieht in Echtzeit.
den Filialmitarbeitern wichtige Informationen wie bspw. niedrige Bestände auf ihre mobilen Geräte senden

Gesamtheitlich betrachtet führt die Verbesserung der Produktivität und des Engagements der Mitarbeiter zu einem spürbar besseren Kundenerlebnis. Mitarbeiter können schneller auf Kundenfragen  reagieren und haben passende Problemlösungen parat  – im Geschäft vor Ort, wie auch in sozialen Netzwerken oder anderen Foren.

3) Verbesserung der Bestandsverwaltung


Die Lagerhaltung ist teuer. Aber nicht die benötigten Produkte zur richtigen Zeit zur Hand zu haben, kann durch den verlorenen Umsatz ebenso teuer sein. Auch hier kann Google for Work weiterhelfen. Das Potenzial von Google Cloud Platform in Kombination mit Cloud Dataflow ermöglicht es, intelligente Vorhersagen treffen zu können.


Im Detail kann man mit der Leistung von Google historische Daten analysieren, anhand derer man zukünftige Trends und Tendenzen ablesen und proaktiv auf sie reagieren kann. Beispielsweise kann dies helfen, Fragen wie diese zu beantworten: Wie sehr beeinflussen unsere Social Media Kanäle die Kauflaune der Kunden? Beeinflusst das Wetter unsere Verkäufe? Welche Geschäftsniederlassungen erzeugen den höchsten Umsatz und wie weit sind deren Lagerhäuser entfernt? Wie lange dauert es bis Produkte das Lager erreichen? Welche Produkte befinden sich am längsten in den Lagerhallen?

Mit solchen Lösungen kann man wervolle Einblicke in das Kaufverhalten der Kunden gewinnen. Zudem kann man die Lagerbestandsdaten für Kunden online einsehbar machen und ihnen so die Gewissheit geben, dass ihr gewünschtes Produkt vorrätig ist.

4) Zunehmende Preis-Transparenz


Egal ob die Kunden sich im Internet über ein Produkt informieren oder ein Barcode in einem Geschäft scannen, sie haben immer Zugriff auf die aktuellsten Preise. Das bedeutet, dass sie den niedrigsten Preis direkt zur Hand haben. Da Online-Shopping so einfach und komfortabel ist wie nie zuvor, steht dem Kauf des gewünschten Produkts, beim Anbieter mit dem günstigsten Preis, nichts mehr im Wege.

Wenn sich ein vermeintlicher Käufer bereits im Laden befindet, warum sollte man ihn dann gehen lassen? Wenn man sich die Herangehensweise der Kunden zu Nutze macht, kann man seine Preise schützen und die “suchenden”  Kunden in “kaufende” Kunden verwandeln.

Google’s Technologien helfen dabei, aus dem Internet Daten in Echtzeit zu aggregieren, zu analysieren und Sie dadurch über aktuelle Marktentwicklungen zu informieren und Trends vorauszusagen. Tools wie Cloud Dataflow helfen zudem, spezifisiche Teile der Konkurrenz genauer zu beobachten, beispielsweise bestimmte Marktbereiche einzugrenzen und die Preisgestaltung dann entsprechend anpassen zu können.

5) Interesse von Generation Y gewinnen


Die Generation Y erwartet eine ganze Menge und äußert ihre Wünsche meist unmissverständlich - Marken die einen guten Zweck verfolgen, Bequemlichkeit und die sofortige Zufriedenstellung ihrer Bedürfnisse. Aber einer der Wünsche, der den Einzelhandel am stärksten herausfordert, ist es eine außerordentlich gute Kauferfahrung zu erleben. Wenn es nach der neuen Generation von Käufern geht, ist oftmals die Qualität des Produkts weniger wichtig, als die Kauferfahrung.

Dieses Kauferlebnis beginnt meist schon bevor man es bemerkt. Die Generation Y gilt als die am stärksten vernetzte Generation. Sie erwartet einfachen Zugriff auf Produktinformationen, bevor sie sich als potenzielle Kunden eines Geschäftes zu erkennen geben.

Um die Generation Y für sich gewinnen zu können, muss man sich bewusst sein, dass diese Kunden oftmals schon mit einer klaren Vorstellung ihres Einkaufs in ihr Geschäft treten   – sie erwarten kein übliches Verkaufsgespräch. Stattdessen möchten sie eine konsistente Erfahrung, die wenn sie zuverlässig erbracht wird, Kundentreue nachhaltig fördert.

Die Lösungen von Google zeigen den kompletten Kaufprozess der Kunden auf, wodurch Sie in der Lage sind, neue Herausforderungen zu meistern. Sie können besser mit Ihren Kunden interagieren und ihnen ein individuelles Kundenerlebnis bieten. Beispielsweise können Sie direkt an die Online-Interaktionen des Kunden anknüpfen und einen Termin mit einem bereits informierten Mitarbeiter vor Ort einplanen, per Google Kalender.

Quelle: CloudSherpas - Blog "Transforming Retail with Google for Work"

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